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Bekämpfung von Zecke

Nichts ist ärgerlicher, als wenn ein entspannter Tag im Freien mit einem Zeckenbiss endet. Diese kleinen, aber hartnäckigen Parasiten können ein großes Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier darstellen. Besonders im Frühjahr und Sommer sind Zecken aktiver und finden leicht ihren Weg zu Menschen, Haustieren und Wildtieren. Wenn du häufig Zecken im Garten hast, lohnt es sich, Maßnahmen zu ergreifen. In diesem Blogartikel tauchen wir tiefer in das Problem der Zecken im Garten ein und geben dir praktische und umweltfreundliche Tipps, wie du sie effektiv mit Nematoden bekämpfen kannst. So kannst du deine grüne Oase weiterhin unbesorgt genießen!

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Am effektivsten gegen zecke

Nematoden gegen Zecken
Biologische Kontrolle

Nematoden gegen Zecken

Nutze Nematoden gegen Zecken, um Zecken im Garten naturfreundlich und effektiv zu bekämpfen. Nematoden kommen von Natur aus im Boden vor und sind die natürlichen Feinde der lästigen Zecken.
Produktinformationen

Alles über zecke

Zecken im Garten bekämpfen

Oft wird gedacht, dass sich Zecken in Bäumen verstecken und sich auf ahnungslose Passanten fallen lassen. Das ist ein Mythos. Zecken verstecken sich an niedrigeren, dunklen und feuchten Stellen. Dort warten sie geräuschlos, bis ein Wirt vorbeikommt, an dem sie sich festklammern können. Zecken ernähren sich von Blut und verbreiten so verschiedene Krankheiten, darunter die Lyme-Borreliose. Das möchtest du natürlich lieber nicht in deinem Garten haben.

Die Bekämpfung von Zecken im Garten kann mit chemischen Pestiziden erfolgen, aber das ist nicht zu empfehlen. Chemische Mittel sind nicht selektiv und schaden auch Insekten, die eigentlich nützlich sind, sowie dem Anwender. Zudem ist bekannt, dass Zecken Resistenzen gegen vertraute Bekämpfungsmittel aufbauen. Sie werden daher kaum noch wirksam sein. Wenn du Zecken bekämpfen willst, nutze ihren natürlichen Feind: parasitäre Nematoden.

Zecken im Garten mit Nematoden bekämpfen

Aufgrund der Gefahren chemischer Pestizide haben Forscher in den letzten Jahrzehnten hart an einer naturfreundlichen Alternative gearbeitet. Untersuchungen haben gezeigt, dass Nematoden – eine Art natürlich im Boden vorkommende Würmer – als natürlicher Feind äußerst effektiv sind. Nematoden halten sich oben im Boden auf und packen dort die Zecken an. Insbesondere hat sich gezeigt, dass Steinernema carpocapsae-Nematoden effektiv sind und bis zu 100 % der erwachsenen Zecken bekämpfen können. Auf diese Weise bringst du das Gleichgewicht in deinen Garten zurück und kannst Zecken im Garten auf biologische Weise bekämpfen.

Was ist eine Zecke?

Zecken (Ixodida) gehören zur Klasse der Spinnentiere und sind somit keine Insekten. Sie sind Parasiten, was bedeutet, dass sie vom Blut von Wirbeltieren leben. Sie beißen sich mit ihrem Stechrüssel mit Widerhaken in der Haut fest und lassen sich nach einigen Stunden bis Tagen wieder fallen. Der Wirt – das Opfer der Blutmahlzeit – ist oft ein Vogel, aber auch Haustiere und Menschen sind ständig betroffen. Der Körper einer Zecke ist im Normalzustand nur wenige Millimeter groß, rund bis oval und flach. Im vollgesogenen Zustand kann eine Zecke über einen Zentimeter groß sein. Das verdanken sie ihrer extrem dehnbaren Haut.

Zeckenbiss

Nachdem eine Zecke dich gebissen hat, saugt sie sich mit Blut voll.

Warum sollte man Zecken besser bekämpfen?

Zecken sitzen in Sträuchern, Grashalmen, Farnen oder totem Laub und warten darauf, dass ein Wirt vorbeikommt. Zecken erkennen die Körperwärme und den Geruch und ergreifen dann ihre Chance. Zecken können mehr als ein Jahr ohne Nahrung überleben. Einige Arten halten es sogar fünf Jahre aus. Da Zecken verschiedene Krankheiten übertragen können, sind sie nach den Stechmücken die wichtigsten Krankheitsüberträger. Grund genug also, diese lästigen Parasiten aus deinem Garten fernzuhalten.

Was sind Nematoden?

Nematoden sind mikroskopisch kleine Würmer, die natürlich im Boden vorkommen. Dort parasitieren sie Insekten, um deren Populationen in Schach zu halten. Bei einem Befall kann man mit Nematoden also das natürliche Gleichgewicht im Garten wiederherstellen. Steinernema carpocapsae-Nematoden sind im Garten am besten gegen Zecken einzusetzen. Diese Nematoden halten sich nämlich oben im Boden auf und können dort die Zecken am besten bekämpfen. Die Nematoden dringen nicht tief in den Boden ein, sondern bleiben in den obersten 2 Zentimetern der behandelten Fläche, wo sich auch die Zecken befinden. Die Zecken, die sich oberirdisch befinden, werden in den ersten Momenten nach dem Ausbringen ebenfalls von den Nematoden gefunden. Nematoden sind nicht schädlich für anderes Bodenleben oder Pflanzen und können daher sicher zur biologischen Bekämpfung von Zecken eingesetzt werden.

Wie funktioniert die Bekämpfung von Zecken mit Nematoden?

Sobald du die Nematoden ausgebracht hast, machen sie sich auf die Suche nach Zecken. Sobald sie einen Wirt gefunden haben, dringen sie in diesen ein und infizieren ihn mit einem Bakterium aus ihrem Darmtrakt. Dieses Bakterium vermehrt sich im Wirt, der schließlich daran stirbt. Steinernema carpocapsae-Nematoden haben die Aufgabe innerhalb von 4 Stunden erledigt. Nach einem einzigen Einsatz sind 50 bis 90 % der Zecken von der Bildfläche verschwunden. Die Nematoden vermehren sich innerhalb des Wirts, und so hält sich die Nematodenpopulation aufrecht, bis die Plage vertrieben ist. Nematoden sind hervorragend geeignet, um Zecken anzugehen. Zecken, die ruhig im Gras auf der Lauer liegen, sind nämlich ein leichtes Ziel. Zudem halten sich Zecken oft an dunklen, feuchten Stellen auf, die auch für die Nematoden ideal sind.

Optimale Bedingungen für das Ausbringen von Nematoden gegen Zecken

Es ist wichtig, dass die Nematoden so kurz wie möglich über dem Boden bleiben. Je länger sie über dem Boden sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht überleben. Für eine optimale Wirkung muss der zu behandelnde Boden feucht sein. Es ist daher ideal, die Nematoden während oder kurz nach einem Regenschauer auszubringen. Auch nach dem Ausbringen darf der Boden über mehrere Wochen nicht austrocknen. Regelmäßiges Gießen bei trockenem Wetter ist also ein Muss. Achte darauf, dass keine Pfützen auf dem Rasen stehen, denn dann ist es zu nass und die Nematoden haben keine Chance, den Boden zu erreichen.

Zuletzt ist es wichtig, die Nematoden keiner UV-Strahlung auszusetzen. Nematoden vertragen nämlich kein Sonnenlicht. Bringe die Nematoden daher am besten am frühen Morgen oder am Abend aus. Im Boden arbeiten die Nematoden ab einer Bodentemperatur von 10 Grad. Das bedeutet in der Regel, dass die Lufttemperatur nicht niedriger als 14 Grad sein sollte. Dies wird grob zwischen März und November der Fall sein. Zecken selbst können das ganze Jahr über aktiv sein, sofern die Temperatur hoch genug ist.

Wie viele Nematoden brauchst du?

Die Nematoden gegen Zecken sind in verschiedenen Packungsgrößen erhältlich. Untersuchungen zur Bekämpfung von Zecken haben ergeben, dass du für das beste Ergebnis 0,5 Millionen Nematoden pro Quadratmeter ausbringst. Achte daher bei der Bestellung genau auf die Menge der Nematoden. Sowohl für einen kleinen Garten als auch für ein großes Grundstück ist eine passende Menge erhältlich. Schau dir unten an, wie viele Nematoden pro Quadratmeter du benötigst, um Zecken bekämpfen zu können:

  • 10 Millionen Nematoden – 20 m²
  • 25 Millionen Nematoden – 50 m²
  • 50 Millionen Nematoden – 100 m²
  • 125 Millionen Nematoden – 250 m²
  • 250 Millionen Nematoden – 500 m²
  • 500 Millionen Nematoden – 1000 m²

In der Natur wird es durch vorbeikommende Tiere regelmäßig Nachschub an neuen Zecken geben. Daher ist es wichtig, die Behandlung alle 3–4 Wochen zu wiederholen, um so viele Zecken wie möglich zu beseitigen.

Zecken im Gras bekämpfen

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